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Salvador da Bahia – das schwarze Herz Brasilien

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In gut einem Jahr ist es soweit, die Fußballweltmeisterschaft wird 2014 in Brasilien ausgetragen und rückt damit ein Land in den Fokus der Öffentlichkeit, welches touristisch leider noch immer recht stiefmütterlich behandelt wird. Tagtäglich liest man zwar Schlagzeilen über brasilianische Sportler (hier besonders die Fußballer), über Unternehmen die in Brasilien neue Werke bauen,  oder jetzt auch über die WM 2014 oder die olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, im Reisebüro ist Brasilien bisher jedoch noch nicht so richtig angekommen.

Salvador – das perfekte Ziel für „Brasilien-Anfänger“

Salvador da Bahia ist für Urlauber die das erste Mal nach Brasilien fliegen, dabei das vielleicht perfekteste Ziel, was schon damit beginnt, das die Flugverbindungen in die Millionenstadt im Nordosten so gut sind, wie zu nur wenigen weiteren Destinationen. Endlich angekommen, bekommen Urlauber in Salvador sowie in der unmittelbaren Umgebung eine Art „brasilianisches Komplettbaket“.

Das UNESCO Weltkulturerbe Pelourinho
Die farbenfrohe Altstadt von Salvador, das Pelourinho, stammt noch nahezu vollständig aus der Zeit als die Europäer mit Ihren Sklavenschiffen das Land kolonialisiert haben. Damals wurden über 2 Millionen afrikanische Sklaven über den Hafen ins Land gebracht und noch heute hat nahezu jeder Einwohner Salvadors Vorfahren mit afrikanischen Wurzeln. Daher spielen die afrikanische Kultur, Küche und Musik bis heute eine extrem wichtige Rolle und sogar die Hautfarbe ist bis heute noch etwas dunkler als bei den Menschen im Rest des Landes.
Die meisten von uns werden schon Bilder vom Pelourinho gesehen haben, ohne dass es ihnen bewusst ist. Michael Jackson hat hier das Video zur Single „They don’t care about us“ gedreht.

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Foto – Pelourinho

Die Strände im Norden von Salvador
Wer nach einigen Tagen in Salvador alles gesehen hat für den bietet sich ein Abstecher zu den Stränden nördlich der Metropole an. Parallel zur Küste führt die „Estrada de Coco“ – die Straße der Kokosnüsse an unzähligen kleinen Ortschaften Traumstränden vorbei. Im Prinzip ist es dabei völlig egal, wo man hält und einige Nächte verbringt, eine Ortschaft ist charmanter als die nächste. Unser Tipp ist jedoch das ehemalige Fischerdorf Praia do Forte, die Strände sind kilometerweit nahezu menschenleer, die Infrastruktur im Ort ist perfekt. Von kleinen Pousadas (Gästehäuser) bis zu hochklassigen Resorts sind Hotels jeder Kategorie vertreten.

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Foto – Praia do Forte

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