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Reisewetter China

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Mit 9 560 779 Quadratkilometer ist die Volksrepublik China  mit rund 1,34 Milliarden (2011) Menschen, ohne Taiwan der drittgrößte Staat der Erde. Es erstreckt sich von der tropischen Insel Hainan im Süden bis zum Sajangebirge nördlich des Tannu Tuwa im Norden und vom Pamir im Westen bis zum Zusammenfluss von Amur und Ussuri im Osten. Die Zeitdifferenz zwischen dem Westen und dem Osten beträgt vier Stunden und acht Minuten.

Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt. (Chines. Sprichwort)

 

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Reisewetter China - Tempel

Bildquelle: © Dieter Schütz / pixelio.de

Wissenswertes über China

Die Küste des chinesischen Festlandes, die sich von der Mündung des Flusses Jalu an der koreanischen Grenze bis zur Mündung des Flusses Belun an der Grenze zu Vietnam erstreckt, hat eine Länge von 11 000 km. Die Grenze der Volksrepublik China, die elf Länder berührt, ist 15000 km lang. Drei große Halbinseln gehören zur Volksrepublik: Liaotung (18000 Quadratkilometer), Schantung (35000) und Leitschou (9000 Quadratkilometer  sowie rund 3400 Inseln, deren größte die Insel Hainan (34 000 km²) ist. China wird zum größten Teil von Gebirgsland eingenommen. Rund 60 % seines Territoriums liegen über 2000 Meter Meereshöhe. Das Land fällt stufenweise von der Tibetischen Hochebene im Westen zum Pazifischen Ozean im Osten hin ab, im Norden entlang dem fruchtbaren Lößhochland des Gelben Flusses (Hwangho), im Süden entlang den Höhen und Tälern des Jangtsekiang und des Skiang (Mündung: Perlfluss) bis hinab zu den Küsten.

Ostchina ist durch mehrere, mit fruchtbarem Lößlehm bedeckte Tiefländer und Becken gekennzeichnet, wie die vom Hwangho durchflossene Große Chinesische Tiefebene, die vom Großen, Kleinen Chingan und koreanischen Grenzgebirge eingesäumte Ebene und das vom Jangtsekiang durchflossene Rote Becken. Daran schließen sich nördlich und westlich mit mächtigen gelben Lößschichten bedeckte Hochebenen an.

Südchina besteht aus mittelgebirgsartigem Bergland. Im Südwesten liegt das ausgedehnte Tibetische Hochland, das vom Transhimalaja und Himalaya (Tschomolungma 8848 Meter) im Norden, vom Karakorum im Westen und vom Osttibetisch-chinesischen Gebirgsrost im Südosten eingerahmt wird. Nördlich davon breiten sich die vom Tienschan getrennten wüstenartigen Landschaften des Tarimbeckens (Takla-Makan), der Dsungarei und der Gobi aus. Tektonische Vorgänge des Tertiärs bestimmen die Oberflächenformen Chinas in starkem Maße. Bei einer alttertiären Krusten verschiebung entstanden die bis zu 3500 m hochgehobenen, aus Granit, Gneis, silurischen und devonischen Geteinen aufgebauten Horstgebirge des Kunlun und Tsinglingschan, die Gebirge von Schantung, Liaotung und Nordchina. Im Tschektaischan in Südostchina finden sich in Kalken zahlreiche rund 200 Meter hohe Karsttürme. Im Jungtertiär entstanden die Umbiegungen des eurasischen Faltengebirgszuges und der stufenweise Abfall zum Meer. Drei Stufen werden insgesamt unterschieden: die tibetische (trennt Tibet vom übrigen China), die mongolische (Taihang und Chingan) und die chinesische mandschurische Tiefebene.

Der Jangtsekiang (5530 km) ist der viert längste Fluss der Erde, entspringt in Osttibet und ist im Südchinesischen Bergland auf 1700 km für die Schifffahrt kanalisiert. Er ist für die Bewässerung und Energieerzeugung von größter Bedeutung. Der lößführende Gelbe Fluss, Hwangho, entspringt in Kulun. Er ist 4672 km lang und hat 8 große Nebenflüsse. Der drittgrößte Strom Chinas ist der Amur (Heilungkiang), 3744 km lang. Wichtig ist der 1958 km lange Sikiang mit sieben großen Nebenflüssen.

Reisewetter China

Die zentralasiatischen Binnenhochländer und Nordchina haben ein ausgesprochenes Kontinentalklima (heiße Sommer, kalte Winter). Bei den Hochländern sind die Hochgebirge mit arktischem Klimaeinfluss, die Hochebenen und die wüstenhaften Senken zu unterscheiden. Der Norden gehört dem gemäßigten Klima an. Südwärts wird das Reisewetter China zunehmend milder, subtropisch und tropisch, wobei der Tsinglingchan und Hwaischan die Klimaschneide bilden. Stark klimabestimmend sind für Ostchina die Monsune, die im Sommer aus Südosten vom Meer her wehen und im Winter als Gegenmonsun aus dem Kälteloch des Binnenlandes herauswehen. Ostchina erhält herbstliche Regen aus Taifunen. Im Süden fallen Niederschläge zu allen Jahreszeiten, im Norden Frühsommerregen, Mittelchina hat eine sommerliche Trockenzeit, Westchina hat im Herbst eine zweite Regenzeit.

Klimatabelle von China (Peking)

JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ
Temperatur Durchschnitts- temperatur °C -4 -0,5 5,5 13,5 20,5 24 26 25 20 13 5 -2
Sonnenstunden Sonnenstunden 7 7 8 8 9 9 7 7 8 8 7 6
Regentage Regentage 1 1 2 3 4 6 9 9 4 3 2 1

Unsere Empfehlung

Eine pauschale Empfehlung kann aufgrund der größe Chinas nicht genannt werden. Beliebte im Osten und Süden gelegene Reiseziele wie Hong Kong, Shanghai und Peking bucht man am Besten in den Sommermonaten bis Anfang Herbst (Mai bis Oktober). Sehr heiß hingegen wird es im Süden und Landesinneren von China (Yangtse Fluß) auch kleinere Schauer sind hier üblich.

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