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Adrenalinkicks auf zwei Rädern

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Steile Abfahrten, weite Sprünge – eine Biking Trekkingtour ist nicht für jedermann geeignet. Ein sicheres Handling und eine Portion Mut sind Grundvoraussetzungen, um sich mit dem Bike auf unwegsame Pfade zu begeben.

In Deutschland waren bislang die Regionen Pinneberg und Norderstedt beliebte Anlaufziele für zahlreiche Dirt Biker. Denn dort gibt es nicht nur ausreichend Platz, sondern auch zahlreiche Dirt-Jump-Parks, welche mit ihren hohen Rampen sekundenlange Freiflüge ermöglichen. Auch im Thüringer Wald bieten sich zahlreiche Strecken und Routen an, welche für Dirt Jumper geeignet sind. Durch wilde Pfade und über hohe Morasthügel hinweg kann so das eigene Können bis an die Grenzen getestet werden. Solange das Wetter mitspielt, werden sich auch in dieser Saison wieder zahlreiche Biker in namenhaften Regionen einfinden. Wer mit dem Gedanken spielt, im Urlaub einmal diese adrenalingeladene Sportat auszuprobieren, der erhält im Folgenden einige grundlegende Information.

Notwendiges Equipment: das Dirt Bike

Das Dirt Bike ist im Prinzip eine Sonderform des Mountainbikes. Der Unterschied: Ersteres ist besonders für Sprünge geeignet. Die Sportart, welche mit dem Dirt Bike ausgeübt wird, wird als Dirt Jump bezeichnet. Das Springen über Erdhügel und das Überwinden kleiner Hindernisse bringt hier den Nervenkitzel. Das Bike selbst verfügt dabei über einen relativ kleinen Rahmen – üblich sind zwölf oder sechzehn Zoll. Um die Sprünge entsprechend zu überstehen, muss das Dirt Bike sehr stabil sein. Daher wird es vorwiegend aus Stahl oder Aluminium hergestellt. Eine große Auswahl an Dirt Bikes sorgt allerdings dafür, dass das Bike stets an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden kann. So bevorzugen einige Biker etwa eine starke Federung, um die weiten Sprünge angenehm und gelenkschonend zu überstehen. Andere Biker wiederum präferieren Fahrräder ohne entsprechende Federung, da so schneller wieder eine hohe Geschwindigkeit für den nächsten Sprung erlangt werden kann.

Ein Dirt Bike verfügt zudem ausschließlich über eine Hinterradbremse. Die Räder selbst haben eine Größe von 24 oder 26 Zoll. Eine Schaltung ist in den meisten Fällen nicht vorhanden – wenn doch, verfügt sie zumeist nur über wenige Gänge. Da es sich bei dem Dirt Bike um ein reines Sportgerät handelt, ist es zum Fahren auf der Straße nicht geeignet. Schließlich ist die Sitzposition auf dem Bike sehr niedrig, da diese vom Biker selbst wenig in Anspruch genommen wird. Bei möglichen Sprungweiten von bis zu acht Metern sollte beim Kauf eines Dirt Bikes besonders auf eine hochwertige Verarbeitung des Lenkers sowie des Vorbaus Wert gelegt werden. Zudem müssen Felgen, Kurbeln und der Rahmen eine immense Stabilität bieten, um den Belastungen standzuhalten..

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